Vorsteuerabzug

Der Vorsteuerabzug (Deutschland) ist im deutschen Umsatzsteuergesetz (UStG) in § 15 geregelt. Der Vorsteuerabzug regelt das Recht eines Unternehmens die von Ihm verauslagte Umsatzsteuer (in der Praxis Vorsteuer genannt) von dem Finanzamt zurück zu fordern oder mit der in Rechnung gestellten Umsatzsteuer in Verrechnung zu bringen.

Nicht alle Unternehmer sind zum Vorsteuerabzug berechtigt. Das deutsche Umsatzsteuergesetz (UStG) regelt dies unter anderem in dem § 1 und 19 UStG. Wobei in § 19 die so genannte Kleinunternehmerregelung zu finden ist. in dem § 1 UStG werden die 5 Grundsätze geregelt, unter welchen Voraussetzungen die Umsätze der Umsatzsteuer unterliegen. Dabei sagt das Umsatzsteuergesetz (UStG) in § 1 Abs. 1 Nr. UStG, dass bei folgenden Voraussetzungen der getätigte Umsatz der deutschen Umsatzsteuer unterliegt:

  1. Es muss sich um eine Lieferung oder sonstige Leistung handeln,
  2. welcher ein Unternehmer ausführt,
  3. welches im Inland ist
  4. und die Lieferung oder sonstige Leistung gegen Entgelt ausgeführt wird.
  5. Zusätzlich muss die Lieferung oder sonstige Leistung im Rahmen seines Unternehmens ausgeführt worden sein.

Dies soll den Grundsatz darstellen (Nachzulesen in § 1 UStG).

Posted by on 28. April 2011 in